Bauspar-Blog (News)

Das Bausparen funktioniert mittel- bis langfristig nur, wenn sich Einlagen (Ansparverträge) und Ausleihungen (Bauspardarlehen) im Wesentlichen die Waage halten. Anders als Banken haben Bausparkassen aufgrund gesetzlicher Auflagen nicht die Möglichkeit, einen Überschuss an Einlagen anderwärtig zu veranlagen als in Bauspardarlehen.
Dadurch sind die österreichischen Bausparkasse zwischenzeitlich gezwungen, nicht alle einlangenden Bausparanträge anzunehmen.
Aktuell (Stand: 01.02.2019) gibt es folgende Einschränkungen:

s-Bausparkasse: Keine Annahme von Verträgen OHNE staatliche Prämie
start:bausparkasse: Keine Annahme von Verträgen OHNE staatliche Prämie
Raiffeisen:
Keine Annahme von Verträgen OHNE staatliche Prämie
Wüstenrot: Keine Einschränkungen bekannt

Zum Vergleich aller 4 Bausparkassen
Zur Blog-Übersicht

Wie in den Jahren zuvor beträgt die Bausparprämie auch für das Jahr 2019 1,5% des einbezahlten Sparbetrages. Die Bemessung ist mit 1.200€ pro Jahr begrenzt, wodurch Sie maximal 18€ an Bausparprämie (1,5% von 1.200€) für das Jahr 2019 erhalten. Wenn Sie mehr als 1.200€ ansparen, dann wird der die 1.200€ überschreitende Betrag automatisch für die Folgejahre berücksichtigt.
Die Höhe der Bausparprämie richtet sich nach dem Zinsumfeld und beträgt zwischen 1,5% und 4%. Im Gegensatz zur Verzinsung eines Bausparvertrags ist die Bausparprämie KESt-frei. Voraussetzung zum Erhalt der Bausparprämie ist die unbeschränkte Steuerpflicht in Österreich. Die österreichische Staatsbürgerschaft ist hingegen nicht Voraussetzung. Die Bausparprämie kann immer nur für einen einzigen Bausparvertrag beantragt werden.

Zurück zur Blog-Übersicht
Zum Vergleich aller 4 Bausparkassen

Pünktlich zum Sommerbeginn haben wir heute einen Buchtipp für Sie parat:

"Der stille Raub" zeigt auf, wie binnen weniger Jahre die digitale Revolution die Gesellschaft komplett verändern wird. Wenige werden reich, viele arm, und die Mittelschicht wird es nur noch in den Geschichtsbüchern geben.
"Investmentpunk" und Querdenker Gerald Hörhan (Harvard-Absolvent, Investmentbanker und Internet-Unternehmer) zeigt, was die künftigen Gewinner der digitalen Revolution jetzt tun müssen und warum alle anderen untergehen.

Direkt, provokant, zum Nachdenken...

Hier geht's zum Buch >>
Zur Blog-Übersicht

Je geringer die Verzinsung, umso stärker fallen die Spesen beim Bausparen in´s Gewicht. Dabei handelt es sich um die Kontoführungsgebühren, die die Bausparkassen pro Kalenderjahr vom Guthaben automatisch abziehen.
Dabei schneidet die s-Bausparkasse aktuell am besten ab, vor allem weil dort im ersten Kalenderjahr keine Gebühren anfallen.

1. s-Bausparkasse: 5,78€ (1. Kalenderjahr keine Gebühren)
2. start:bausparkasse: 7,10€ (1. Kalenderjahr keine Gebühren)
3. Raiffeisen: 6,17€
4. Wüstenrot: 7,52€


Quellen: Angaben der Bausparkassen (Stand: 01.08.2018)

Zurück zur Blog-Übersicht
Zum Vergleich aller 4 Bausparkassen

Entgegen der zu meist vorherrschenden Meinung gibt es beim Bausparen rechtlich gesehen keine Laufzeit, sondern eine Mindestbindefrist.
Somit muss der Bausparvertrag durch den Bausparer gekündigt werden, damit das Guthaben ausbezahlt wird.
Anders stellt sich die Situation bei Lebensversicherungen (z.B. Er-/Ablebensversicherungen) dar.
Dort bedarf es am Ende der Laufzeit keiner seperaten Kündigung.

Zur Blog-Übersicht
Zum Vergleich aller 4 Bausparkassen