Bauspar-Blog (News)

Das Bausparen funktioniert mittel- bis langfristig nur, wenn sich Einlagen (Ansparverträge) und Ausleihungen (Bauspardarlehen) im Wesentlichen die Waage halten. Anders als Banken haben Bausparkassen aufgrund gesetzlicher Auflagen nicht die Möglichkeit, einen Überschuss an Einlagen anderwärtig zu veranlagen als in Bauspardarlehen.
Dadurch sind die österreichischen Bausparkasse zwischenzeitlich gezwungen, nicht alle einlangenden Bausparanträge anzunehmen.
Aktuell (Stand: 01.09.2018) gibt es folgende Einschränkungen:

s-Bausparkasse: Keine Annahme von Verträgen OHNE staatliche Prämie
start:bausparkasse: Keine Annahme von Verträgen OHNE staatliche Prämie
Raiffeisen:
Keine Annahme von Verträgen OHNE staatliche Prämie
Wüstenrot: Keine Einschränkungen bekannt

Zum Vergleich aller 4 Bausparkassen
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Je geringer die Verzinsung, umso stärker fallen die Spesen beim Bausparen in´s Gewicht. Dabei handelt es sich um die Kontoführungsgebühren, die die Bausparkassen pro Kalenderjahr vom Guthaben automatisch abziehen.
Dabei schneidet die s-Bausparkasse aktuell am besten ab, vor allem weil dort im ersten Kalenderjahr keine Gebühren anfallen.

1. s-Bausparkasse: 5,78€ (1. Kalenderjahr keine Gebühren)
2. start:bausparkasse: 7,10€ (1. Kalenderjahr keine Gebühren)
3. Raiffeisen: 6,17€
4. Wüstenrot: 7,52€


Quellen: Angaben der Bausparkassen (Stand: 01.08.2018)

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Entgegen der zu meist vorherrschenden Meinung gibt es beim Bausparen rechtlich gesehen keine Laufzeit, sondern eine Mindestbindefrist.
Somit muss der Bausparvertrag durch den Bausparer gekündigt werden, damit das Guthaben ausbezahlt wird.
Anders stellt sich die Situation bei Lebensversicherungen (z.B. Er-/Ablebensversicherungen) dar.
Dort bedarf es am Ende der Laufzeit keiner seperaten Kündigung.

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